Zirkularität: Sympatex setzt neue Impulse mit BRENTA

08. November 2021

Mit dem neuen Produkt BRENTA zeigt Membranspezialist Sympatex erneut, dass Top-Performance und Nachhaltigkeit vereinbar sind. Ein Schlüsselfaktor dafür: die Sortenreinheit des verwendeten Materials.

Nachhaltigkeit, ein Thema, so gehypt wie nie. Als Buzzword verliert der Begriff schon beinahe an Wirksamkeit. Dringend benötigt wird jedoch eine markante Lösungsrichtung, um die gesamte Textilwirtschaft für die Herausforderung „Nachhaltigkeit“ zu rüsten. BRENTA, lautet die Antwort des innovativen Membranherstellers Sympatex. Geschickt gewählt ist der Titel des Produkts. Verbindet doch jede(r) Alpinist(in) die imposante Gebirgsgruppe im Trentino mit diesem Namen. Und gibt es etwas Schützenswerteres als ein zum UNESCO-Weltkulturerbe ernanntes Gebirge?

Auf der A+A Leitmesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Düsseldorf stellte Sympatex das Produkt BRENTA erstmalig vor. Mit einer neu entwickelten Corporate Workwear Jacke veranschaulichte Sympatex, dass Technologie und Nachhaltigkeit nur gemeinsam den Takt der Branche vorgeben können. Das 2-lagige Laminat der Jacke besteht aus 100 Prozent Polyester. Diese Sortenreinheit gilt als einziger effizienter Lösungsansatz in puncto werthaltiger Wiederverwertung knapper Rohstoffe und der dringend benötigten Einsparung von CO2-Emissionen sowie der Reduktion des Wasserverbrauchs bei der Produktion des Laminats.

Mit dieser Jacke und dem dafür verwendeten BRENTA-Laminat zeigt Sympatex, dass sich „bei moderner Funktionsbekleidung Top-Performance und echte Nachhaltigkeit nicht ausschließen“, so Stefan Prestel, Sales Director Contract & Workwear DACH Sympatex. Denn der angenehme Stretch des Materials kommt ganz ohne Elasthan aus. „So bleibt das Laminat zu 100 Prozent recycelbar, weil sortenrein, und erfüllt somit weit mehr als die anstehenden, verschärften EU-Regularien“, ergänzt Prestel.

Denn Sympatex treibt bereits seit 30 Jahren voran, was nun zur Norm wird: das Zukunftsmodell Kreislaufwirtschaft. Denn im Zuge des REACH-Beschränkungsprozesses werden beispielsweise Herstellung und Verwendung von Per- und Polyfluoralkylstoffen (PFAS) zukünftig verboten, da diese schon lange ein inakzeptables Risiko für die Umwelt und den Menschen darstellen. Die Sympatex-Membran besteht seit jeher aus gesundheitlich unbedenklichem Polyetherester und ist PTFE- sowie PFC-frei. Somit entspricht sie schon jetzt den zukünftigen EU-Regularien.

Auch die EU-Initiative für nachhaltige Textilien forciert den Übergang zu einer klimaneutralen, kreislauforientierten Wirtschaft, in der Produkte so konzipiert werden, dass sie langlebiger, besser wiederverwendbar und reparierbar, recyclingfähiger und energieeffizienter sind. Zudem will die Gesetzgebungsinitiative für nachhaltige Produkte (SPI) sicherstellen, dass nachhaltige Produkte zur Norm werden und alle anderen Produkte an die Anforderungen einer klimaneutralen, ressourceneffizienten und kreislauforientierten Wirtschaft angepasst werden müssen. Außerdem sollen Unternehmen durch die Initiative „Umweltleistung von Produkten & Unternehmen – Nachweise“ künftig dazu verpflichtet werden, die Angaben zum ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte anhand standardisierter Quantifizierungsmethoden zu belegen um diese EU-weit zuverlässig und vergleichbar zu machen und „Greenwashing“ zu vermeiden.

„In diesem Jahr hat die EU ein Rahmenwerk auf den Weg geschickt, dass unsere Branche wie nie zuvor fundamental verändern wird“, so Dr. Rüdiger Fox, CEO und Chief Environmental Activist von Sympatex. „Die Verpflichtung zu Zirkularität, zu Transparenz bezüglich Nachhaltigkeit und das Verbot der Fluorchemie machen es erforderlich, unsere Portfolio-Konzepte der Vergangenheit komplett neu zu durchdenken. Nicht nur für unsere Industrie, sondern auch für die öffentliche Beschaffung ist es höchste Zeit, sich hierauf einzustellen. Wir sind sehr froh, dass wir hiermit schon vor Jahren begonnen haben.“

 

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